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Lehrlings-Offensive in Bludenz

Besondere Situationen brauchen mutige Entscheidungen. In Zeiten von Corona mehr denn je. Beim Besuch der Lehrlings-Werkstätte der Bludenzer Traditionsfirma Getzner haben Landeshauptmann Markus Wallner und der Bludenzer Bürgermeisterkandidat Simon Tschann im direkten Austausch mit der Wirtschaft eine neue Lehrlings-Offensive für die Stadtregion Bludenz präsentiert.

Die weltweite Corona-Pandemie hat auch unserer Wirtschaft entsprechend zugesetzt. Während im Mai noch 70 Prozent Umsatzrückgang erwartet worden sind, stehen wir heute bei einem Stand von 60 Prozent. Bei den Lehrstellen hingegen hat Corona tiefe Wunden hinterlassen. Der Lehrstellenmarkt ist eingebrochen, alleine im Tourismus sind die Lehrvertragsanmeldungen derzeit rund 30 Prozent hinter den Werten des Vorjahres.

Lehre statt Leere

„Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir Akzente setzten, um unserer Jugend Perspektiven zu bieten“, sagt der Bürgermeister-Kandidat Simon Tschann entschlossen. „Wirtschaftliche Impulse seitens der Stadt sind unumgänglich, um die Beschäftigung dauerhaft absichern zu können.“ Mit einer Lehrstellen-Offensive samt Bonus sollen die Ausbildungschancen in der Region weiter erhöht werden. „Für diese umfassenden Maßnahmen im Bereich der Lehrlings-Offensive sind für die nächsten beiden Jahre rund 600.000 Euro veranschlagt“, so Tschann weiter. Hier die Details der Bludenzer Lehrlings-Offensive im Überblick:

+ Lehrlings-Bonus für zusätzliche Lehrstellen als TOP-UP zum Bonus der Wirtschaftskammer im Ausmaß von 2.500,- Euro pro zusätzlichem Lehrling

+ Beschäftigungsbonus für all jene Betriebe, die keine Lehrstellen reduzieren

 + Vollmitgliedschaft bei der Wirtschaft im Walgau und Lehre im Walgau – grenzüberschreitende Lehrlingsförderung

 + Aufnahme von zusätzlichen Lehrlingen durch das Amt der Stadt Bludenz

 + Regionale Imagekampagne zur Erhöhung des Stellenwerts der Lehre

 „Wir müssen alles daransetzen, dass unsere Jugend nicht ihrer Zukunftsperspektiven beraubt wird“, so Simon Tschann entschlossen. Auch der Bund und das Land Vorarlberg seien weiter gefordert. „Jetzt heißt es, Seite an Seite anzupacken. Denn die dringend benötigten Fachkräfte von morgen werden nicht geboren - sie werden ausgebildet!“


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